Compression of the lower spine and disc degeneration

Ist Ihr Rückenschmerzen das Ergebnis der Beckenstellung?


Ein nach vorne verschobenes Becken im Stehen kann zu einer Vielzahl von Störungen des Bewegungsapparates wie geringe Knochendichte, Kreuzschmerzen, Beckenbodendysfunktion und Rückenbeschwerden führen.

Sie haben Rückenschmerzen? Überprüfen Sie Ihr Becken. Ein Becken nach vorne verschoben im Verhältnis zur Rückwärtsbewegung des Oberkörpers führt zur Kompression der unteren Wirbelsäule und Bandscheibendegeneration. Die Lösung: holen Sie sich in die Vertikale und stapeln Sie die unteren, frontalen Rippen mit der Vorderseite des Beckens (zu vorderste knochige Punkte) aufeinander und die Hüfte über die Fersen.

Wie Sie Ihr Becken positionieren ist ein wichtiger Schritt in Richtung verbesserte Körperhaltung. Ganz einfach kann dies durch das Stapeln von bestimmten Körperteilen in einer vertikalen Ausrichtung erreicht werden. Idealerweise sollte die Hauptachse des Körpers eine Lotlinie bilden. Die vertikale Ausrichtung stellt das Gewicht des Oberkörpers direkt über das Becken. Das heißt: die Hüftgelenke funktionieren als gewichtstragende Teile. Mit der Angleichung Ihres Körpergewichts in einer gewichtstragenden Art und Weise erhöhen Sie Ihre Knochendichte. Denn die Knochenmasse wird dichter solang die Knochen die Signale erhalten -hier muss Gewicht getragen werden.

Wie optimiert man nun die Beckenstellung um die korrekte Körperhaltung zu erreichen und Rückenschmerzen vorzubeugen? Beginnen Sie, indem Sie Ihre Hüften über die Knöchel und Ihren Oberkörper (Brustkorb) über die Hüften bringen. Das Ziel ist, im Stand “neutral” zu erreichen, denn so kann das Becken das Gewicht des Rumpfes stützen sowie gleichmäßig auf den Beinknochen “sitzen”.

Die obigen Bilder helfen Ihnen, die Position des Körpers in Bezug auf die Schwerkraft zu verstehen. Die Gravitationskraft wirkt in einer vertikalen Linie gerade auf den Boden nach unten. Wenn das Becken und die Knie nach vorne geschoben werden (erstes Bild), sodass die vertikale Linie durch Luft führt, wird das Gewicht des Rumpfes nicht von den Knochen der Beine gespürt. Ebenso, wenn die Rippen nach vorne geschoben werden (drittes Bild) kann der Rumpf nicht richtig von den Beinen getragen werden. Die vertikale Linie des Rumpfes, die durch die Beine bis zu den Fersen geht (mittleres Bild), bedeutet das Becken und die Beinknochen arbeiten als echte gewichtstragende Teile des Oberkörpers.

Ausserdem ist ein gutes Zusammenspiel und Balance zwischen der Bauch-, Hüftbeuger, Hüftstrecker und Rücken-Strecker-Muskeln entscheidend für die Aufrechterhaltung der optimalen Beckenstellung sowie Kurve des unteren Rückens. Mehr zu dies in einem weiteren Blog.